Informationen zu Beratungshilfe

Rechtssuchende mit geringem Einkommen haben die Möglichkeit, sich im Rahmen von Beratungshilfe außergerichtlich von einem Rechtsanwalt beraten und vertreten zu lassen.

Beratungshilfe können Sie bei der Rechtsantragstelle des für Ihren Wohnsitz zuständigen Amtsgerichts (siehe auch weiter unten bei den "Häufigen Fragen zur Beratungshilfe") mündlich oder schriftlich beantragen. Sie müssen dem entsprechenden Rechtspfleger bei Gericht schildern, wegen welchem rechtlichen Anliegen Sie Beratungshilfe durch einen Rechtsanwalt benötigen. Sie sollten daher nach Möglichkeit z.B. das Aufforderungsschreiben oder den fehlerhaften Bescheid zur Beantragung bei Gericht mitnehmen.

Bei Bewilligung von Beratungshilfe durch das für Ihren Wohnsitz zuständige Amtsgericht stellt Ihnen das Gericht einen sogenannten Berechtigungsschein für Beratungshilfe aus. Diesen Berechtigungsschein müssen Sie sodann in meine Kanzlei zum Termin mitbringen.

Sie haben dann lediglich einen Eigenanteil in Höhe von 15,00 € zu bezahlen. Die außergerichtlichen Beratungskosten und die außergerichtlichen Vertretungskosten werden dann durch die Staatskasse für Sie übernommen.

Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, Beratungshilfe durch meine Kanzlei für Sie zu beantragen: In diesem Fall laden Sie bitte den folgenden
--> Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe <--
herunter und füllen den Antrag entsprechend den beigefügten Hinweisen vollständig aus.

Bitte bringen Sie zum Termin bei Beantragung von Beratungshilfe durch meine Kanzlei den von Ihnen ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe sowie folgende Unterlagen in Kopie mit:

  1. Belege über Ihr Einkommen und ggf. über Ihr Vermögen:
    • aktuelle Einkommensnachweise (z.B. Leistungsbescheid, Entgeltabrechnung, Rentenbescheid, Kindergeld, Unterhalt, etc.)
    • Nachweise über evtl. bestehende Vermögenswerte: Bankkonten, Kraftfahrzeuge, Grundeigentum
  2. Belege über Ihre Belastungen:
    • Mietvertrag
    • Nachweise über Ihre Unterhaltsverpflichtungen
    • Nachweise über Ihre Zahlungsverpflichtungen, die derzeit von Ihnen abgezahlt werden (z.B. Kredite, Ratenzahlungsvereinbarungen)
    • Bei Grundeigentum: Vorlage der monatlichen Belastungen (z.B. Grundsteuer, Heizung, Wasser, Müllabfuhr)
  3. Ihre aktuellen Kontoauszüge

 

Häufige Fragen zum Thema Beratungshilfe/Beratungshilfeschein:

Woher weiß ich, welches Amtsgericht für die Erteilung eines Berechtigungsscheins für Beratungshilfe für meinen Wohnsitz zuständig ist?
Das ist davon abhängig, in welchem Amtsgerichtsbezirk Ihr Wohnort liegt. Eine alphabetisch nach Orten/Städten aufgestellte Liste mit den entsprechenden zuständigen Amtsgerichten in Schaumburg finden Sie --> hier

Gibt es einen Unterschied zwischen einem "Beratungshilfeschein" und einem "Berechtigungsschein für Beratungshilfe"?
Nein.

Wann kann ich bei meinem zuständigen Amtsgericht den Berechtigungsschein für Beratungshilfe beantragen?
Erkundigen Sie sich am besten vorher bei Ihrem zuständigen Amtsgericht, zum Beispiel telefonisch.
Auch im Internet auf den Webseiten der Gerichte finden Sie gegebenenfalls die Öffnungszeiten und Sprechzeiten. Beachten Sie bitte, dass die Sprechzeiten für Beratungshilfe von den allgemeinen Sprechzeiten/Öffnungszeiten abweichen können: Beim Amtsgericht Stadthagen zum Beispiel ist dies der Fall, siehe --> hier 

Die Internet-Adressen der Amtsgerichte in Schaumburg:
--> Amtsgericht Stadthagen
--> Amtsgericht Bückeburg
--> Amtsgericht Rinteln

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